Smart Home: KNX, Shelly und Home Assistant

Moderne Smart Home-Technologien, die Ihr Zuhause vernetzen – für mehr Komfort, Sicherheit und Effizienz.

Entdecken Sie die Möglichkeiten der intelligenten Steuerung für Licht, Heizung, Sicherheitssysteme und mehr. Unsere Experten helfen Ihnen, die passende Lösung zu finden!

Welches System passt zu Ihrem Haus?

Unsere Experten bieten Ihnen individuelle Lösungen für die Installation und Steuerung intelligenter Systeme, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Drei Wege zum Smart Home

Es gibt nicht das eine richtige System. Was sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Sie neu bauen, sanieren oder einfach nachrüsten wollen.

KNX – für Neubau und Sanierung

Der etablierte Standard für fest verbaute Gebäudetechnik. Alle Gewerke laufen über einen Bus: Licht, Beschattung, Heizung, Lüftung. Herstellerunabhängig und auf Jahrzehnte ausgelegt.

Sinnvoll, wenn ohnehin Leitungen verlegt werden – im Neubau oder bei einer Kernsanierung.

Wir führen KNX-Installationen aus. Die offizielle KNX-Zertifizierung streben wir an, sie liegt derzeit noch nicht vor – das sagen wir lieber offen, als damit zu werben.

Shelly – nachrüsten ohne Stemmen

Kleine Funkaktoren, die hinter vorhandene Schalter und Steckdosen passen. Damit lässt sich ein bestehendes Haus Raum für Raum aufrüsten, ohne Wände aufzureißen.

Günstig im Einstieg und gut geeignet, wenn Sie erst einmal mit ein paar Räumen anfangen möchten.

Wichtig: Der Einbau erfolgt in der 230-V-Installation – das gehört in Fachhände, auch wenn die Geräte im Handel frei erhältlich sind.

Home Assistant – die offene Zentrale

Die Steuerzentrale, die Geräte verschiedener Hersteller zusammenführt: KNX, Shelly, Wärmepumpe, Wallbox, PV-Wechselrichter und Speicher in einer Oberfläche.

Läuft lokal bei Ihnen im Haus – keine Cloud-Pflicht, keine Abogebühr, und die Anlage funktioniert auch, wenn ein Hersteller seinen Dienst abschaltet.

Home Assistant ist unser Steckenpferd – wir betreiben es selbst und richten es so ein, dass Sie es verstehen und bedienen können.

Smart Home und Energie gehören zusammen

Der größte Nutzen entsteht nicht beim Licht, sondern beim Strom. Wenn Steuerung, Photovoltaik und Speicher zusammenarbeiten, verschiebt sich Verbrauch automatisch dorthin, wo er günstig ist:

  • Der Speicher lädt, wenn die Sonne scheint – oder nachts, wenn der Börsenpreis niedrig ist
  • Die Wallbox lädt das Auto in den günstigsten Stunden, nicht sofort beim Einstecken
  • Die Wärmepumpe läuft, wenn Strom da ist, statt nach starrem Zeitplan
  • Sie sehen in einer Oberfläche, was erzeugt, gespeichert und verbraucht wird

Das ist der Punkt, an dem sich ein dynamischer Stromtarif erst richtig rechnet – ohne Automatik müssten Sie jeden Verbrauch von Hand verschieben.

Smart-Home-Steuerung für Licht, Heizung und Sicherheitstechnik im vernetzten Haus
Zählerschrank mit den heute geforderten Räumen NAR, Zählerfeld, AAR und APZ

Beratung

Individuelle Bedarfsanalyse für Ihr Smart Home.

Planung

Detaillierte Planung der Smart Home-Systeme.

Installation

Fachgerechte Installation durch unsere Experten.

Wartung und Support

Langfristige Betreuung und Optimierung.

Erst reden, dann verkabeln

Sagen Sie uns, was Sie sich vorstellen und wie Ihr Haus gebaut ist. Wir sagen Ihnen, welches System dazu passt – und wovon wir abraten würden.

Wissenswertes zum Smart Home

Welches System wann passt, warum lokal besser ist – und was Automatisierung wirklich spart.

30 JahreKNX gibt es schonherstellerübergreifender Standard – Geräte von 1995 sprechen mit Geräten von heute
ohne Cloudläuft alles weiterwir bauen so, dass Licht und Heizung auch bei Internetausfall funktionieren
5–15 %realistische Ersparnisdurch Heizungssteuerung und Verbrauchstransparenz – nicht die 30 %, die oft versprochen werden

Die drei Wege im direkten Vergleich

Es gibt nicht das eine richtige System. Es gibt eines, das zu Ihrem Haus, Ihrem Budget und Ihrer Geduld passt.

KNXShellyHome Assistant
Passt beiNeubau, KernsanierungBestand, einzelne Räumeals Zentrale über allem
Verkabelungeigene Busleitung nötigkeine, sitzt in der Dosekeine eigene
Einstiegskostenhochniedriggering, Hardware ab rund 150 €
Läuft ohne Internetja, vollständigja, lokal steuerbarja, komplett lokal
Herstellerbindungkeine, offener Standardein Herstellerkeine, verbindet fast alles
LebensdauerJahrzehntewie bei Elektronik üblichSoftware, dauerhaft gepflegt
Was uns störtim Bestand nur mit Stemmenviele kleine Geräte im Haus verteiltbraucht jemanden, der es pflegt

In der Praxis kombinieren wir häufig: KNX für alles, was fest verbaut ist – Licht, Rollläden, Heizung. Shelly dort, wo nachträglich etwas dazukommt. Und Home Assistant als Zentrale, die beides zusammenführt und zusätzlich mit Wechselrichter, Speicher und Wallbox spricht.

Smart Home: vernetzte Geräte im Haus greifen ineinander
Ein Smart Home ist erst dann eines, wenn die Geräte miteinander reden – nicht jedes für sich mit seiner Cloud.

Was wirklich etwas bringt – und was nur nett aussieht

Heizungssteuerung nach Raum und Zeit. Der mit Abstand größte Hebel. Wer nicht heizt, wenn niemand da ist, spart spürbar – und merkt es beim Komfort nicht.

Verbrauch sichtbar machen. Wer sieht, dass der alte Gefrierschrank im Keller 400 kWh im Jahr zieht, handelt. Ohne Messung bleibt es beim Vermuten.

Überschuss automatisch nutzen. Wallbox und Warmwasser laufen lassen, wenn die Sonne liefert. Das ist der Punkt, an dem Smart Home und Photovoltaik zusammenkommen.

Anwesenheitssimulation und Rollläden. Kostet wenig, bringt Sicherheit und schützt im Sommer vor Aufheizen.
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Sprachsteuerung für alles. Beeindruckt Besuch, wird nach drei Wochen kaum noch benutzt. Der Lichtschalter bleibt schneller.
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Farbwechselnde Beleuchtung überall. Nett im Wohnzimmer, unnötig im Hauswirtschaftsraum. Wir bauen es ein, wenn Sie es wollen – aber wir verkaufen es Ihnen nicht als Energiesparmaßnahme.

Warum wir auf lokale Systeme bestehen

Ein Smart Home, das ohne Internet nicht mehr schaltet, ist kein Smart Home, sondern ein Risiko. Wir haben zu oft erlebt, dass ein Hersteller seinen Cloud-Dienst einstellt und funktionierende Hardware zu Elektroschrott wird.

Deshalb ist bei uns die Grundregel: Alles, was sicherheitsrelevant oder alltagswichtig ist, muss lokal funktionieren. Licht, Heizung, Rollläden, Türklingel. Was darüber hinausgeht – Fernzugriff, Benachrichtigungen aufs Handy, Sprachassistenten – darf gerne über das Internet laufen. Fällt es aus, merkt es niemand im Haus.

Das ist auch der Grund, warum Home Assistant bei uns auf einem Gerät im Haus läuft und nicht in irgendeiner Wolke.

Häufige Fragen zum Smart Home

Lohnt sich KNX im Bestandsbau noch?

Nur, wenn ohnehin saniert wird und die Wände offen sind. KNX braucht eine eigene Busleitung zu jedem Gerät. Wer nachträglich stemmen lässt, zahlt für die Leitung mehr als für die Technik. Im bewohnten Bestand ist Shelly fast immer der vernünftigere Weg.

Was passiert, wenn ich das Haus verkaufe?

Bei KNX gar nichts – es ist ein offener Standard, jeder Elektrofachbetrieb kann damit arbeiten. Bei proprietären Systemen kann es schwierig werden. Auch deshalb dokumentieren wir jede Anlage so, dass ein Nachfolger sie versteht.

Kann ich klein anfangen und später erweitern?

Ja, und das empfehlen wir sogar. Fangen Sie mit dem an, was Sie täglich stört – meist ist das die Heizung oder das Licht im Flur. Wichtig ist nur, dass die Verkabelung von Anfang an erweiterbar geplant wird. Genau darum geht es auf unserer Seite zur Elektroinstallation.

Wie viel Aufwand habe ich damit im Alltag?

Wenn es richtig gebaut ist: keinen. Ein Smart Home, das ständig Aufmerksamkeit braucht, ist falsch konfiguriert. Updates für Home Assistant übernehmen wir auf Wunsch im Rahmen einer Wartung.

Arbeitet das System mit meiner PV-Anlage zusammen?

Das ist einer der Hauptgründe, es zu bauen. Home Assistant liest Wechselrichter, Speicher und Zähler aus und startet Verbraucher dann, wenn Überschuss da ist. Welche Geräte sich dafür auslesen lassen, steht im Vergleich der Photovoltaik-Komponenten.