Cyber Resilience Act: Was die EU-Regeln für smarte Geräte im Haus bedeuten
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Stand: 7. Oktober 2026. Die Verordnung betrifft vor allem Hersteller. Für Sie als Käufer ergeben sich daraus Prüffragen.
Router, Kameras, Steckdosen, Heizungssteuerungen, Saugroboter: Fast alles Vernetzte im Haus kann ein Einfallstor sein. Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) will die EU Mindeststandards für die Sicherheit solcher Produkte durchsetzen.
Was gilt und was kommt
- Seit 11. September 2026: Hersteller müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle melden, mit gestaffelten Fristen (Frühwarnung binnen 24 Stunden, vollständige Meldung binnen 72 Stunden).
- Die weiteren Hauptpflichten für neue Produkte gelten erst später, nach den Übergangsfristen der Verordnung. Dazu gehören Sicherheit schon bei der Entwicklung, sichere Voreinstellungen, Dokumentation, CE-Kennzeichnung mit Cybersicherheit und Sicherheitsupdates über einen angemessenen Zeitraum.
Was das für Ihr Smart Home heißt
- Billiggeräte ohne Updates werden es auf Dauer schwerer haben. Heute sind sie oft das schwächste Glied im Heimnetz.
- Herstellerabhängigkeit bleibt ein Thema: Wer eine Cloud braucht, ist auf die Pflege des Herstellers angewiesen. Systeme mit lokaler Steuerung, etwa Home Assistant, sind unabhängiger. Mehr dazu: Smart Home ohne Cloud.
- Beim Kauf: Fragen Sie, wie lange es Sicherheitsupdates gibt und ob der Hersteller Schwachstellen meldet.
Was Sie jetzt tun können
- Trennen Sie Smart-Home-Geräte vom Hauptnetz, zum Beispiel in einem eigenen Gäste- oder IoT-Netz.
- Ändern Sie Standardpasswörter und halten Sie Router und Geräte aktuell.
- Verzichten Sie auf Fernzugriff, den Sie nicht brauchen.
- Lassen Sie sich bei der Planung beraten, welche Geräte lokal laufen können.
Wir planen Smart-Home-Systeme mit Blick auf Sicherheit und Wartbarkeit. Sprechen Sie uns an. Mehr: Smart-Home-Lösungen.
Quellen: IHK Hagen, anwalt24, techboys. Kein Rechts- oder Steuerrat.
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