Brandschutzschalter (AFDD): Wann ist er sinnvoll?
Ein AFDD erkennt Störlichtbögen, bevor ein Kabelbrand entsteht. Wo er vorgeschrieben ist und wo er freiwillig Sinn ergibt.
Fachgerechte Planung und Installation moderner Energietechnik für Wohn- und Gewerbegebäude – zuverlässig, effizient und zukunftssicher.
Benötigen Sie eine zuverlässige Lösung für die elektrische Versorgung Ihres Hauses oder Unternehmens? Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!
Zählerschrank & Verteiler
Erneuerung nach aktueller TAB und VDE, inklusive Anmeldung beim Netzbetreiber
Komplette Hausinstallation
Neubau und Sanierung – Leitungen, Steckdosen, Schalter, Beleuchtung
Eigene Elektriker
Wir arbeiten selbst, kein Subunternehmer
Unsere Dienstleistungen umfassen die Installation und Wartung elektrischer Anlagen für Neubauten, Renovierungen und gewerbliche Objekte. Von der Planung bis zur Ausführung garantieren wir Ihnen höchste Qualität und Sicherheit.
Unsere Experten helfen Ihnen, effiziente und zukunftssichere Elektroinstallationen zu realisieren, die perfekt auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten sind.

Der Zählerschrank ist das Herz jeder Elektroinstallation – und in vielen Häusern der Punkt, an dem es hakt. Wer eine Photovoltaikanlage, eine Wallbox oder eine Wärmepumpe anschließen will, kommt an einem normgerechten Zählerplatz nicht vorbei. Netzbetreiber verweigern sonst die Inbetriebnahme.
Wir bauen Zählerschränke nach den aktuellen Technischen Anschlussbedingungen und den VDE-Vorgaben um oder komplett neu – und übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber gleich mit.
Das lässt sich pauschal nicht sagen – und wer im Internet eine feste Zahl nennt, kennt Ihren Schrank nicht. Der Preis hängt vor allem davon ab:
Wir schauen uns Ihren Schrank an und nennen Ihnen einen Festpreis, bevor Sie sich entscheiden.
Wir machen die komplette Elektrik – im Neubau genauso wie in der Sanierung.
Unsere maßgeschneiderten Elektroinstallationen gewährleisten einen reibungslosen und sicheren Betrieb Ihrer Gebäudetechnik. Mit modernster Technik und einem erfahrenen Team bieten wir Ihnen Lösungen, die perfekt auf Ihr Projekt abgestimmt sind.
Individuelle Bedarfsanalyse vor Ort oder digital.
Detaillierte Planung der Gebäudeelektrik.
Fachgerechte Umsetzung durch unsere Experten.
Langfristige Betreuung und Sicherheit.
Ob kompletter Neubau, Sanierung oder ein Zählerschrank, den der Netzbetreiber nicht abnimmt – rufen Sie uns an, wir schauen uns das an.
Zählerschrank, Normen und die Fehler, die beim Bauen am teuersten werden.
Ein AFDD erkennt Störlichtbögen, bevor ein Kabelbrand entsteht. Wo er vorgeschrieben ist und wo er freiwillig Sinn ergibt.
Es gibt einen Fehler, den fast jeder Bauherr macht. Er fällt erst Jahre später auf – und dann wird es richtig teuer.
Die Wallbox ist bestellt, der Elektriker kommt – und dann stellt sich heraus, dass es so nicht geht. Diese vier Punkte klären Sie besser vorher.
Wer ein Haus aus den Achtzigern übernimmt, findet dort eine Anlage, die für einen Bruchteil der heutigen Last gebaut wurde. Das ist kein Pfusch von damals – es hat sich nur alles geändert.
In einem Haushalt von 1985 liefen Licht, Kühlschrank, Waschmaschine und ein Fernseher. Heute kommen Wärmepumpe, Wallbox, Induktionsherd, Durchlauferhitzer, Server im Keller und eine PV-Anlage dazu, die Strom in die andere Richtung schickt. Die Leitungsquerschnitte, die Zahl der Stromkreise und die Schutztechnik müssen das mitmachen.
Deshalb planen wir eine Elektroinstallation nie nach dem heutigen Bedarf allein, sondern mit Reserve. Die geforderten 20 Prozent freie Plätze im Verteiler sind kein Formalismus – sie entscheiden darüber, ob die Wallbox in drei Jahren eine Frage von zwei Stunden ist oder von zwei Tagen.

Diese Zahlen stehen in der DIN 18015 und in den VDE-Bestimmungen. Sie sind keine Empfehlung von uns, sondern der Stand der Technik – und sie sind der Grund, warum eine ordentliche Elektroinstallation kostet, was sie kostet.
| Wofür | Anforderung | Warum |
|---|---|---|
| Hausanschluss | dreiphasig, mindestens 63 A bemessen | Wärmepumpe, Wallbox und Speicher zählen als Dauerlast, nicht als Spitze |
| Stromkreisverteiler | mindestens vierreihig, 20 % Reserve | jedes Nachrüsten braucht Platz, den es später nicht mehr gibt |
| Steckdosen und Licht | Fehlerstromschutz 30 mA | seit Oktober 2018 verbindlich, schützt vor lebensgefährlichen Körperströmen |
| Herd und Kochfeld | eigener Stromkreis, mindestens 20 A | Induktionsfelder ziehen kurzzeitig deutlich mehr als früher |
| Wallbox | eigener Stromkreis, mindestens 32 A als Dauerlast | ein Auto lädt Stunden am Stück, nicht Minuten |
| Datenleitungen | eigenes Rohr, niemals mit Starkstrom zusammen | ist ausdrücklich verboten und stört die Übertragung |
Im Gewerbe ist die Sache klar. Nach DGUV Vorschrift 3 müssen ortsfeste elektrische Anlagen in der Regel alle vier Jahre geprüft werden, ortsveränderliche Geräte deutlich öfter. Wer das nicht nachweisen kann, hat im Schadensfall ein Problem mit der Berufsgenossenschaft und mit dem Versicherer.
Im Wohnhaus gibt es für Selbstnutzer keine gesetzliche Prüfpflicht. Wer vermietet, hat allerdings eine Verkehrssicherungspflicht, und immer mehr Gebäudeversicherer fragen bei einem Brandschaden nach dem letzten Prüfbericht. Eine Prüfung nach DIN VDE 0105-100 kostet weniger als die Diskussion darüber hinterher.
Wir dokumentieren jede Prüfung so, dass sie auch Jahre später noch aussagekräftig ist – mit Messwerten, nicht nur mit einem Haken.
Selten komplett. Häufig reicht es, den Verteiler zu erneuern, Fehlerstromschutz nachzurüsten und einzelne Stromkreise neu zu ziehen. Wir messen die vorhandene Installation durch und sagen Ihnen, was bleiben kann. Eine Komplettsanierung empfehlen wir dann, wenn zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter im Spiel sind – die lassen sich nicht sinnvoll flicken.
Als grobe Hausnummer für ein Einfamilienhaus mit rund 150 m²: zwischen 15.000 und 25.000 Euro, je nach Ausstattung. Der Unterschied liegt weniger im Material als in der Zahl der Steckdosen, Schalter und Datenanschlüsse. Wer hier spart, ärgert sich zwanzig Jahre lang über Verlängerungskabel.
Ja, das ist der Normalfall. Wir arbeiten raumweise und schalten nur ab, was gerade dran ist. Ganz ohne Staub geht Stemmen nicht, aber wir planen die Reihenfolge so, dass Küche und Bad nicht gleichzeitig ausfallen.
Im Kern zwei Dinge: sternförmige Verkabelung statt Reihenschaltung und ein Kommunikationsverteiler, in dem alles zusammenläuft. Damit lässt sich später fast jedes System aufsetzen. Welches zu Ihnen passt, steht auf unserer Seite Smart Home.
Nicht automatisch, aber häufig. Es hängt davon ab, ob die geforderten Räume vorhanden sind und ob Platz für die Steuerbox bleibt. Ausführlich erklärt haben wir das unter Zählerschrank erneuern.