Elektroinstallation vom Zählerschrank bis zur Steckdose

Fachgerechte Planung und Installation moderner Energietechnik für Wohn- und Gewerbegebäude – zuverlässig, effizient und zukunftssicher.

Benötigen Sie eine zuverlässige Lösung für die elektrische Versorgung Ihres Hauses oder Unternehmens? Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!

Zählerschrank & Verteiler
Erneuerung nach aktueller TAB und VDE, inklusive Anmeldung beim Netzbetreiber

Komplette Hausinstallation
Neubau und Sanierung – Leitungen, Steckdosen, Schalter, Beleuchtung

Eigene Elektriker
Wir arbeiten selbst, kein Subunternehmer

Was wir für Sie machen

Unsere Dienstleistungen umfassen die Installation und Wartung elektrischer Anlagen für Neubauten, Renovierungen und gewerbliche Objekte. Von der Planung bis zur Ausführung garantieren wir Ihnen höchste Qualität und Sicherheit.

Unsere Experten helfen Ihnen, effiziente und zukunftssichere Elektroinstallationen zu realisieren, die perfekt auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten sind.

Zählerschrank erneuern – unser Schwerpunkt

Zählerschrank mit den heute geforderten Räumen NAR, Zählerfeld, AAR und APZ

Der Zählerschrank ist das Herz jeder Elektroinstallation – und in vielen Häusern der Punkt, an dem es hakt. Wer eine Photovoltaikanlage, eine Wallbox oder eine Wärmepumpe anschließen will, kommt an einem normgerechten Zählerplatz nicht vorbei. Netzbetreiber verweigern sonst die Inbetriebnahme.

Wir bauen Zählerschränke nach den aktuellen Technischen Anschlussbedingungen und den VDE-Vorgaben um oder komplett neu – und übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber gleich mit.

  • Umbau und Neuaufbau nach TAB des jeweiligen Netzbetreibers
  • Vorbereitung für PV-Anlage, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe
  • Platz für Smart Meter und Steuerbox nach § 14a EnWG
  • Fehlerstromschutz und – wo sinnvoll – Brandschutzschalter
  • An- und Abmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir

Was kostet ein neuer Zählerschrank?

Das lässt sich pauschal nicht sagen – und wer im Internet eine feste Zahl nennt, kennt Ihren Schrank nicht. Der Preis hängt vor allem davon ab:

  • Wie viele Zählerplätze gebraucht werden
  • Ob zusätzlich für PV, Speicher oder Wallbox vorbereitet wird
  • Wie die Zuleitung und der vorhandene Hausanschluss beschaffen sind
  • Welche Vorgaben Ihr Netzbetreiber in seinen TAB macht

Wir schauen uns Ihren Schrank an und nennen Ihnen einen Festpreis, bevor Sie sich entscheiden.

Von der Leitung bis zum Licht

Wir machen die komplette Elektrik – im Neubau genauso wie in der Sanierung.

Hausinstallation

  • Leitungsverlegung im Neubau
  • Sanierung alter Installationen
  • Steckdosen, Schalter, Taster
  • Unterverteilungen
  • Netzwerk- und Antennendosen

Beleuchtung

  • Innen- und Außenbeleuchtung
  • LED-Umrüstung
  • Bewegungsmelder und Zeitsteuerung
  • Lichtplanung für Neubauten
  • Beleuchtung für Gewerbeobjekte

Sicherheit & Prüfung

  • Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD)
  • Brandschutzschalter (AFDD)
  • Überspannungsschutz
  • Prüfung ortsfester Anlagen
  • Störungssuche und Reparatur
Zählerschrank mit den heute geforderten Räumen NAR, Zählerfeld, AAR und APZ

Zukunftssichere Elektrik – für mehr Effizienz und Komfort

Zuverlässige und intelligente Elektroinstallationen

Unsere maßgeschneiderten Elektroinstallationen gewährleisten einen reibungslosen und sicheren Betrieb Ihrer Gebäudetechnik. Mit modernster Technik und einem erfahrenen Team bieten wir Ihnen Lösungen, die perfekt auf Ihr Projekt abgestimmt sind.

  • Effiziente Energieverteilung: Unsere Systeme sorgen für eine gleichmäßige und stabile Energieverteilung im gesamten Gebäude.
  • Intelligente Gebäudesteuerung: Smarte Lösungen zur Steuerung von Licht, Heizung, Sicherheitssystemen und mehr.
  • Sicherheit und Schutz: Wir gewährleisten höchste Sicherheitsstandards und langlebige Lösungen für Ihr Gebäude.

Beratung

Individuelle Bedarfsanalyse vor Ort oder digital.

Planung

Detaillierte Planung der Gebäudeelektrik.

Installation

Fachgerechte Umsetzung durch unsere Experten.

Wartung und Service

Langfristige Betreuung und Sicherheit.

Elektrik geplant oder Problem im Haus?

Ob kompletter Neubau, Sanierung oder ein Zählerschrank, den der Netzbetreiber nicht abnimmt – rufen Sie uns an, wir schauen uns das an.

Wissenswertes zur Elektroinstallation

Zählerschrank, Normen und die Fehler, die beim Bauen am teuersten werden.

30 mAFehlerstromschutzseit 2018 für alle Steckdosen bis 32 A und alle Beleuchtungsstromkreise vorgeschrieben
20 %Reserve im Verteilerfordert die DIN 18015-1 – der häufigste Grund, warum später nichts mehr passt
4 JahrePrüffrist im Gewerbeortsfeste Anlagen nach DGUV Vorschrift 3 – im Wohnhaus gilt das nicht, ist aber sinnvoll

Was in einer heutigen Elektroinstallation anders ist

Wer ein Haus aus den Achtzigern übernimmt, findet dort eine Anlage, die für einen Bruchteil der heutigen Last gebaut wurde. Das ist kein Pfusch von damals – es hat sich nur alles geändert.

In einem Haushalt von 1985 liefen Licht, Kühlschrank, Waschmaschine und ein Fernseher. Heute kommen Wärmepumpe, Wallbox, Induktionsherd, Durchlauferhitzer, Server im Keller und eine PV-Anlage dazu, die Strom in die andere Richtung schickt. Die Leitungsquerschnitte, die Zahl der Stromkreise und die Schutztechnik müssen das mitmachen.

Deshalb planen wir eine Elektroinstallation nie nach dem heutigen Bedarf allein, sondern mit Reserve. Die geforderten 20 Prozent freie Plätze im Verteiler sind kein Formalismus – sie entscheiden darüber, ob die Wallbox in drei Jahren eine Frage von zwei Stunden ist oder von zwei Tagen.

Elektroinstallation im Verteiler: Adern werden aufgelegt und durchgemessen
Jeder Stromkreis wird nach dem Auflegen durchgemessen und dokumentiert.

Die Mindestwerte, an denen wir uns messen lassen

Diese Zahlen stehen in der DIN 18015 und in den VDE-Bestimmungen. Sie sind keine Empfehlung von uns, sondern der Stand der Technik – und sie sind der Grund, warum eine ordentliche Elektroinstallation kostet, was sie kostet.

WofürAnforderungWarum
Hausanschlussdreiphasig, mindestens 63 A bemessenWärmepumpe, Wallbox und Speicher zählen als Dauerlast, nicht als Spitze
Stromkreisverteilermindestens vierreihig, 20 % Reservejedes Nachrüsten braucht Platz, den es später nicht mehr gibt
Steckdosen und LichtFehlerstromschutz 30 mAseit Oktober 2018 verbindlich, schützt vor lebensgefährlichen Körperströmen
Herd und Kochfeldeigener Stromkreis, mindestens 20 AInduktionsfelder ziehen kurzzeitig deutlich mehr als früher
Wallboxeigener Stromkreis, mindestens 32 A als Dauerlastein Auto lädt Stunden am Stück, nicht Minuten
Datenleitungeneigenes Rohr, niemals mit Starkstrom zusammenist ausdrücklich verboten und stört die Übertragung

Woran Sie erkennen, dass Ihre Anlage in die Jahre gekommen ist

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Schraubsicherungen statt Automaten. Die runden Porzellansicherungen mit farbigen Kennmelden. Funktionieren noch, sagen aber, dass seit Jahrzehnten nichts gemacht wurde.
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Kein FI-Schalter. Wenn im Verteiler nirgends eine Taste mit „T“ oder „Test“ sitzt, fehlt der Fehlerstromschutz. Das ist der Punkt, an dem wir nicht lange diskutieren.
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Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter. Erkennbar an Steckdosen ohne Schutzkontakt. In Altbauten häufiger, als man denkt.
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Der Verteiler ist voll. Kein freier Platz mehr, vielleicht schon Klemmen doppelt belegt. Dann wird jede Erweiterung zum Umbau.

Gutes Zeichen: ein aufgeräumter Verteiler mit beschrifteten Stromkreisen, FI-Schaltern, freien Reihen und einem Prüfprotokoll im Schrank.

Prüfung: was Pflicht ist und was vernünftig

Im Gewerbe ist die Sache klar. Nach DGUV Vorschrift 3 müssen ortsfeste elektrische Anlagen in der Regel alle vier Jahre geprüft werden, ortsveränderliche Geräte deutlich öfter. Wer das nicht nachweisen kann, hat im Schadensfall ein Problem mit der Berufsgenossenschaft und mit dem Versicherer.

Im Wohnhaus gibt es für Selbstnutzer keine gesetzliche Prüfpflicht. Wer vermietet, hat allerdings eine Verkehrssicherungspflicht, und immer mehr Gebäudeversicherer fragen bei einem Brandschaden nach dem letzten Prüfbericht. Eine Prüfung nach DIN VDE 0105-100 kostet weniger als die Diskussion darüber hinterher.

Wir dokumentieren jede Prüfung so, dass sie auch Jahre später noch aussagekräftig ist – mit Messwerten, nicht nur mit einem Haken.

Häufige Fragen zur Elektroinstallation

Muss beim Kauf eines Altbaus die Elektrik komplett neu?

Selten komplett. Häufig reicht es, den Verteiler zu erneuern, Fehlerstromschutz nachzurüsten und einzelne Stromkreise neu zu ziehen. Wir messen die vorhandene Installation durch und sagen Ihnen, was bleiben kann. Eine Komplettsanierung empfehlen wir dann, wenn zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter im Spiel sind – die lassen sich nicht sinnvoll flicken.

Was kostet die Elektroinstallation im Neubau?

Als grobe Hausnummer für ein Einfamilienhaus mit rund 150 m²: zwischen 15.000 und 25.000 Euro, je nach Ausstattung. Der Unterschied liegt weniger im Material als in der Zahl der Steckdosen, Schalter und Datenanschlüsse. Wer hier spart, ärgert sich zwanzig Jahre lang über Verlängerungskabel.

Können Sie in bewohnten Räumen arbeiten?

Ja, das ist der Normalfall. Wir arbeiten raumweise und schalten nur ab, was gerade dran ist. Ganz ohne Staub geht Stemmen nicht, aber wir planen die Reihenfolge so, dass Küche und Bad nicht gleichzeitig ausfallen.

Was ist ein Smart-Home-fähiger Ausbau?

Im Kern zwei Dinge: sternförmige Verkabelung statt Reihenschaltung und ein Kommunikationsverteiler, in dem alles zusammenläuft. Damit lässt sich später fast jedes System aufsetzen. Welches zu Ihnen passt, steht auf unserer Seite Smart Home.

Brauche ich für eine PV-Anlage einen neuen Zählerschrank?

Nicht automatisch, aber häufig. Es hängt davon ab, ob die geforderten Räume vorhanden sind und ob Platz für die Steuerbox bleibt. Ausführlich erklärt haben wir das unter Zählerschrank erneuern.